14.12.2011
Willkommens-Kultur schaffen
Mittelhessische Unternehmer diskutieren Wege der Fachkräftegewinnung
Wie gelingt es Betrieben, Fach- und Führungskräfte aus dem In- und Ausland für die Wirtschaftsregion Mittelhessen zu begeistern? Mit dieser Frage haben sich jetzt 17 Personalverantwortliche führender Unternehmen aus den Landkreisen Lahn-Dill, Gießen und Marburg-Biedenkopf beschäftigt.
Eingeladen hatte die Projektgruppe „Fach- und Führungskräfte willkommen“, in der die Städte Marburg, Gießen, Wetzlar, die Handwerkskammer Wiesbaden, der Lahn-Dill-Kreis, die IHK Lahn-Dill, der Relocationservice Steen und die Wetzlarer Arbeitsagentur zusammenarbeiten.
Agenturchefin Angelika Berbuir wies in ihrer Begrüßung auf die Notwendigkeit der Anwerbung hochqualifizierter Arbeitskräfte hin, um den Wirtschaftsstandort Mittelhessen zu sichern. Gleichzeitig appellierte sie an die Wirtschaftsvertreter, vorhandene, bislang allerdings nicht genutzte Potenziale vor Ort zu heben. Insbesondere unter älteren Erwerbslosen gäbe es eine Vielzahl marktgerecht qualifizierter Arbeitskräfte.
IHK-Vertreter Christian Bernhard stellte den „Newcomers-Guide“ vor. Der Nutzen dieses zweisprachigen Nachschlagewerks gehe deutlich über das Angebot herkömmlicher Regionalbroschüren hinaus. Infrastrukturelle Themen wie Mobilfunk, Internet, Wohnungssuche, Verkehrsnetze und Bildung & Karriere bieten Neuankömmlingen Hilfestellungen, sich schnell in die Region einzuleben. Die Broschüre stehe als Druckversion, Internetseite, E-Book und iPad-App zur Verfügung. Mittelhessen sei die erste Wirtschaftsregion Deutschlands, die sich weltweit mit einem „App“ präsentiere. Bernhard hob zudem hervor, dass alle in der Projektgruppe vertretenen Einrichtungen jeweils einen „Lotsen“ bestimmt hätten, der Unternehmen als Ansprechpartner in allen Belangen der eigenen Institution zur Verfügung stehe. Aufgabe der Lotsen sei es, unternehmerische Anliegen, die der Fachkräftegewinnung dienen, als Alleinverantwortlicher schnell und zielführend zu lösen.
Nach Überzeugung der Personalchefs fehlt es in Mittelhessen vor allem an einer ausgeprägten Willkommens-Kultur, die Arbeitskräften die Entscheidung für die Region erleichtere. Durch die Entwicklung von „Wochenendtickets“ soll Interessenten nun Gelegenheit geboten werden, sich an einem Wochenende von der Wohn- und Lebensqualität Mittelhessens zu überzeugen. Ausgewählte Hotelofferten, kulinarische und kulturelle Angebote sowie gezielte Ausflügen ins Umland sollen Interessenten die Entscheidung für Mittelhessen leichter machen. Außerdem wünschten sich die Arbeitgeber von der Fachhochschule Mittelhessen zusätzliche, speziell auf die Bedürfnisse der heimischen Betriebe zugeschnittene Studienangebote. Auch eine „Internetplattform Mittelhessen“ mit direkten Links zu Stellenangeboten, Dienstleistungseinrichtungen und Kulturangeboten könnte die Fachkräftegewinnung unterstützen.
Agenturchefin Angelika Berbuir wies in ihrer Begrüßung auf die Notwendigkeit der Anwerbung hochqualifizierter Arbeitskräfte hin, um den Wirtschaftsstandort Mittelhessen zu sichern. Gleichzeitig appellierte sie an die Wirtschaftsvertreter, vorhandene, bislang allerdings nicht genutzte Potenziale vor Ort zu heben. Insbesondere unter älteren Erwerbslosen gäbe es eine Vielzahl marktgerecht qualifizierter Arbeitskräfte.
IHK-Vertreter Christian Bernhard stellte den „Newcomers-Guide“ vor. Der Nutzen dieses zweisprachigen Nachschlagewerks gehe deutlich über das Angebot herkömmlicher Regionalbroschüren hinaus. Infrastrukturelle Themen wie Mobilfunk, Internet, Wohnungssuche, Verkehrsnetze und Bildung & Karriere bieten Neuankömmlingen Hilfestellungen, sich schnell in die Region einzuleben. Die Broschüre stehe als Druckversion, Internetseite, E-Book und iPad-App zur Verfügung. Mittelhessen sei die erste Wirtschaftsregion Deutschlands, die sich weltweit mit einem „App“ präsentiere. Bernhard hob zudem hervor, dass alle in der Projektgruppe vertretenen Einrichtungen jeweils einen „Lotsen“ bestimmt hätten, der Unternehmen als Ansprechpartner in allen Belangen der eigenen Institution zur Verfügung stehe. Aufgabe der Lotsen sei es, unternehmerische Anliegen, die der Fachkräftegewinnung dienen, als Alleinverantwortlicher schnell und zielführend zu lösen.
Nach Überzeugung der Personalchefs fehlt es in Mittelhessen vor allem an einer ausgeprägten Willkommens-Kultur, die Arbeitskräften die Entscheidung für die Region erleichtere. Durch die Entwicklung von „Wochenendtickets“ soll Interessenten nun Gelegenheit geboten werden, sich an einem Wochenende von der Wohn- und Lebensqualität Mittelhessens zu überzeugen. Ausgewählte Hotelofferten, kulinarische und kulturelle Angebote sowie gezielte Ausflügen ins Umland sollen Interessenten die Entscheidung für Mittelhessen leichter machen. Außerdem wünschten sich die Arbeitgeber von der Fachhochschule Mittelhessen zusätzliche, speziell auf die Bedürfnisse der heimischen Betriebe zugeschnittene Studienangebote. Auch eine „Internetplattform Mittelhessen“ mit direkten Links zu Stellenangeboten, Dienstleistungseinrichtungen und Kulturangeboten könnte die Fachkräftegewinnung unterstützen.
Durch „Patenschaften“ von Unternehmen für Schüler heimischer Schulen könne man ferner dazu beitragen, eigene Talente zu fördern und Haupt- und Realschülern den Weg in die Ausbildung zu ebnen. Die Projektgruppe wird die Wünsche der Unternehmen aufgreifen und entsprechende Angebote erarbeiten. Quelle: Agentur für Arbeit Wetzlar - Presse & Marketing - Sophienstr. 19 - 35578 Wetzlar
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