Dillenburg - Untersuchungshaft nach Einmietebetrug
POL-LDK
In der Nacht von Donnerstag (15.12.11) auf Freitag (16.12.11) kam es zu einem Einmietebetrug in einem Dillenburger Hotel. Die bundesweit gesteuerte Fahndung sorgte nun dafür, dass der Betrüger nicht nur Weihnachten in einem Bayreuther Gefängnis verbringen muss. Es handelt sich um einen 29-Jährigen, der zuletzt in einem kleineren Ort bei Goslar gewohnt hatte.
In der Nacht von Donnerstag (15.12.11) auf Freitag (16.12.11) kam es zu einem Einmietebetrug in einem Dillenburger Hotel. Die bundesweit gesteuerte Fahndung sorgte nun dafür, dass der Betrüger nicht nur Weihnachten in einem Bayreuther Gefängnis verbringen muss. Es handelt sich um einen 29-Jährigen, der zuletzt in einem kleineren Ort bei Goslar gewohnt hatte.
Der Gast mietete sich in Dillenburg ein und machte sich in den frühen Morgenstunden aus dem Staub, ohne die Übernachtungskosten zu zahlen. Von dem Mann waren der Name und sein Auto bekannt. Die Dillenburger Polizei sicherte in seinem Zimmer Fingerabdrücke. Die Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieser Pkw am 12.12.11 nach einem Einmietebetrug in Appenweier als gestohlen gemeldet worden war. Der Abgleich der Fingerabdrücke führte zu einem 29-Jährigen, der bereits wegen Einmietebetrug aktenkundig war und aktuell gesucht wurde.
Nach der Dillenburger Tat fuhr dieser Pkw gegen Mittag in eine Radarkontrolle auf der Autobahn bei Aschaffenburg. Fahrer und Fahrzeug konnte nicht dingfest gemacht werden.
Wie inzwischen bekannt wurde, beging er in der Zeit vom 16. bis 21.12.11 zwei weitere Einmietebetrüge in bayrischen Gasthäusern und entwendete dort auch Bargeld. Eine Polizeistreife nahm den Täter am 21.12.11 mit dem geklauten Auto auf der Autobahn bei Bayreuth fest. In seiner Vernehmung gab er die ihm vorgeworfenen Straftaten zu.
Auf Grund der Vielzahl der Straftaten und der Tatsache, dass der 29-Jährige keinen festen Wohnsitz hat, wurde er vom Amtsgericht Bayreuth in Untersuchungshaft gesteckt. Über Weihnachten und Neujahr hat er nun die Gelegenheit, sich Gedanken über die vielen Straftaten zu machen, wegen denen er sich dann im Frühjahr vor einem Richter verantworten muss.
ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen
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